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Während meiner Arbeit als
Logopädin erfuhr ich immer mehr, das Auffälligkeiten in der Sprache,
Stimme oder beim Schlucken tiefere Ursachen haben können und nicht
unabhängig vom Körper gesehen werden dürfen.
Dieses zeigt uns schon die kindliche Entwicklung. Das Wissen, das die
Sprache mit Hilfe der Motorik gefördert werden kann, machte sich schon
Frau Padovan zu Eigen. Der Erfolg dieser Therapieform spricht für sich.
Für mich geht die Arbeit jedoch noch tiefer. Mir genügt nicht zu
erkennen, dass ein Kind noch mit fünf Jahren Probleme hat beim Kriechen,
ich schaue warum. Dafür hilft mir die Osteopathie. Und so entstand der
Name Log-Os – die Sprache in Verbindung mit dem Körper.
Aber auch bei der Verbesserung der Stimmfähigkeiten ist die Osteopathie
eine große Hilfe. Vielleicht bemerken Sie, dass Sie sich öfter räuspern
müssen, dass Ihre Stimme nach längerem Reden erkältet klingt oder Sie
öfter Infekte haben. Dann würde ich mir zunächst Ihre Hals- und
Nackenmuskulatur anschauen, da dadurch die Kehlkopffunktion
beeinträchtigt werden kann. Zudem schaue ich mir Ihre Atmung an. Der
wichtigste Atemmuskel ist das Zwerchfell. Doch wie wollen Sie eine gute
Bauchatmung umsetzen, wenn das Zwerchfell sich nicht frei bewegen kann,
da sich der Magen evtl. hochgeschoben hat. Da Sie nicht so gut in den
Bauch atmen können, ziehen Sie beim Atmen die Schultern hoch. Hals- und
Brustmuskeln verspannen sich, da sie für diese Arbeit nicht vorgesehen
sind. In diesem Fall würde eine reine Erarbeitung der Bauchatmung nicht
viel helfen, da die Organe nicht so können, wie sie gerne wollen. Erst
wenn Fixierungen im Bauchraum gelöst werden, die Brustmuskulatur
gelockert wird, können die Atemübungen effektiv werden. Von all den
Einschränkungen spüren sie vielleicht im Alltag nichts, vor allem weil
sie daran gewöhnt sind. Aber zusammengenommen schlägt es auf Ihre
Stimme. Und wenn diese Probleme behoben werden, spüren sie auf einmal,
wie viel leichter das Atmen ist. Und jetzt bedenken sie, wie oft sie
atmen!!! |
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